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Aufnahme: Gesamtaufnahme in französischer Sprache Produktion: TLP Records - 1984, Liège 1 LP / 1 CD - stereo Katalog-Nr.: LP (TLP Records): 95001 CD (TLP Records): C 35001 |
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Anmerkungen:
Spielzeit: [60'30"] Ebenfalls unter dem Dirigat von Emmanuel Koch entstand: |
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Kommentare: Es ist immer mit Schwierigkeiten behaftet, eine Aufnahme zu bewerten, zu der es keine Alternative gibt. Denn oft beleuchten gerade weitere Einspielungen, was aus dem betreffenden Werk bei einfühlsamer Interpretation entstehen kann. Auch im Fall des Inselstaates Tulipatan muß sich die Offenbach-Gemeinde mit einer einzigen Schallplatteneinspielung bescheiden. Obwohl: "bescheiden" ist das falsche Wort, denn das kleine Ensemble unter der Stabführung von Emmanuel Koch schenkt dem Hörer - sicherlich von der glücklichen Situation profitierend, daß sich in der Partitur Höhepunkt an Höhepunkt reiht - eine Stunde frischer Musik mit ausgezeichneten Stimmen. Claudine Granger liefert ein unvergeßliches »J'ai perdu mon ami« und glänzt ebenso in den gemeinsamen Passagen mit Stéfano Memma, der sowohl in den Nummern als auch in den Dialogen ein wirkliches Geschick für den Offenbach' schen Ton beweist. Doch auch Yerry Mertz hinterläßt mit seinem amüsanten, niemals peinlichen Cacatois einen bleibenden Eindruck. Unterstützt von Marcelle Rieu und Thierry Migliorini gelingt es den Interpreten der Hauptrollen, die Einspielung zu einem unverzichtbaren Bestandteil des Kanons zu machen. Der LP-Edition liegt ein sehr ausführliches Faltblatt bei, welches die Werkgeschichte (mehrsprachig) beleuchtet. Einzig der etwas hallbeladene Klang der Aufnahme und die recht langen Dialoge trüben den Hörgenuß ein wenig. Nichtdestotrotz - Höchstpunktzahl.
[ Marcus Ebeling ]
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Diese Aufnahme gehört sicherlich zu den Besten der Diskographie der Offenbach-Werke. Die Interpreten sind durchweg perfekt (Insbesondere Claudine Granger eignet sich mit ihrer Stimme wunderbar für ihre Rolle.). Hinzu kommt ein hervorragendes (recht kleines) Orchester, das von einem ebenso guten Dirigenten geleitet wird. Lediglich Marcelle Rieu sticht mit ihrer sehr unangenehmen, rauen Stimme negativ heraus und ist den Anforderungen ihrer Rolle zumindest vom Stimmumfang her nicht gewachsen. (Gott sei Dank muss sie nicht so oft singen!) Außerdem ist der sehr lange Hall hinter den Schlussakkorden der Musiknummern ein wenig irritierend. Im Großen und Ganzen ist die vorliegende Einspielung einer der Schönsten, die ich kenne. Schade, dass sie so selten ist.
[ F.H. • 22.11.06 ]
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