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LP (EMI) |
CD (EMI) |
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Aufnahme: Gesamtaufnahme in französischer Sprache Produktion: EMI - 1984, Toulouse 2 LP / 2 CD - stereo Katalog-Nr.: LP (EMI): 157 EX 27 0171 3 CD (EMI): 7 47157 8 |
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Anmerkungen:
Spielzeit: Ouvertüre & 1. Akt [41'30"] • 2. Akt [38'30"] • 3. Akt [26'45"] Es fehlt in dieser Einspielung der Entr'acte zum 3. Akt. Ebenfalls unter dem Dirigat von Michel Plasson entstanden: |
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Kommentare: An dieser Aufnahme ist nicht wirklich etwas auszusetzen, allerdings bietet sie auch wenig (orchestrale) Höhepunkte: im Vergleich zu all den vorhergehenden Einspielungen der »Belle Hélène« erscheint Michel Plassons Dirigat zwar durchweg passabel, aber er entlockt den Noten nicht die einmaligen komischen oder aber schönen Momente, wie es René Leibowitz oder Jean-Pierre Marty vermochten. Manchmal scheint es, als solle das Tempo die Fröhlichkeit oder aber die Dramatik ersetzen. Die Wirkung ist jedoch, daß viele der Ensemblepassagen einfach nur hektisch wirken. Ganz anderes gilt für die beteiligten Sänger: Jessye Normans wunderbare Stimme bietet dem Hörer eine strahlende Hélène, die gleichwohl die koketten Momente mit sicherer Bravour meistert. Ihr zur Seite steht John Aler als mustergültiger Paris (mit der womöglich schönsten Tyrolienne des 3. Aktes). Calchas, fabelhaft gesungen und gespielt von Jean-Philippe Lafont, hinterläßt einen äußerst bildhaften Eindruck beim Hörer, der manch anderen Offenbach-Sänger in den Schatten stellt. Gabriel Bacquier (Agamemnon) zeigt darüber hinaus wieder einmal, daß er neben den vier Scharlatanen aus »Les Contes d'Hoffmann« auch komische Rollen mehr als auszufüllen vermag. Der Orchesterklang ist - wie immer bei den Toulouser Einspielungen des Offenbach-Kanons - ein wenig blaß: die Schlaginstrumente können sich kaum durchsetzen und die restlichen Instrumente klingen zu dünn für ein großes Ensemble - allerdings auch wieder zu voluminös, um vielleicht den Zauber der Bouffes Parisiens auferstehen zu lassen.
[ Marcus Ebeling ]
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Auf dieser Aufnahme erlebt man eine echte Überraschung: Jessye Norman als Komödiantin. Außerdem hat man die Partie selten so schön gesungen gehört. Das übrige Ensemble macht seine Sache ebenfalls sehr gut. Nur das Dirigat läßt keine wirkliche Freude aufkommen, und seit Marc Minkowski die kritische Editon von Robert Didion eingespielt hat, wird einem schmerzlich klar, wieviel wunderbare Musik von Offenbach hier fehlt.
[ Michael Laricchia • 06.05.06 ]
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Plasson dirige cette oeuvre avec brio (même si la toute nouvelle version de Minkowski le surpasse). Seulement au secours avec Jessye Norman!!! On croirait entendre la Walkyrie chanter »dit-moi Vénus ... « ou encore »Il nous faut de l'amour ... « C'est trop lourd, cher prima donna. La partition se traine un peu mais possède quelques bons moments. Version traditionnelle mais la référence est ailleurs.
[ bluehalo55 • 02.07.06 ]
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