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LP (Erato, F) |
LP (RCA) |
LP (Erato, D) |
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LP (Musical Heritage Society [MHS]) |
CD (Erato, 1991) |
CD (Erato, 199?) |
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Anmerkungen:
Spielzeit: Ouvertüre & 1. Akt [39'30"] • 2. Akt [27'00"] • 3. Akt [35'30"] Die Produktion verzichtet gänzlich auf Dialoge, stattdessen werden die einzelnen Nummern durch zusammenfassende Texte verbunden. Letztere fehlen allerdings wieder in der CD-Ausgabe. Ebenfalls unter dem Dirigat von Alain Lombard entstanden: |
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Kommentare: Wäre nicht die Aufnahme unter Igor Markevitch erschienen: die vorliegende Einspielung wäre sicherlich eine der aussichtsreichsten Bewerberinnen um den ersten Platz in der Discographie. Obwohl der Aufnahme sämtliche Dialoge fehlen - und damit ein entscheidender Teil des Werkes entfällt - , wartet Alain Lombard mit wirklicher Atmosphäre auf: das Ensemble musiziert temporeich, präzise und unangestrengt. Die die Dialoge ersetzenden Zwischentexte spricht Alain Decaux, welcher auch Autor einer sehr lesenswerten Offenbach-Biographie ist. Régine Crespin hätte wohl auf der Bühne aus figürlichen Gründen keine überzeugende Périchole abgeben können, auf Schallplatte hingegen schlägt sie sich hervorragend - sieht man von einigen sehr dramatitschen Passagen ab, die den Offenbach' schen Ton etwas vermissen lassen. Alain Vanzo füllt den Piquillo um Längen besser aus als den Fritz, an den er sich in der »Grande Duchesse« unter Michel Plasson heranwagte. Die Duette der beiden Protagonisten suchen wirklich ihresgleichen. Jules Bastin steht in einer Reihe mit vielen ausgezeichneten Baritonen, die Don Andrès ihre Stimmen liehen, so daß es schwer fällt, ihn besonders hervorzuheben. Auf jeden Fall ist er sowohl stimmlich als auch interpretatorisch absolut hörenswert. Der Klang der Aufnahme ist hervorragend, besonders die deutlich hörbaren Paukeneinsätze geben der Aufnahme sehr viel Volumen und Tiefe. Ob es eine so gute Idee war, Régine Crespin als Motiv für das Cover der französischen Ausgabe zu nehmen, mag der geneigte Hörer selbst entscheiden. Die amerikanische Ausgabe fängt die Stimmung des Werkes jedenfalls deutlich besser ein.
[ Marcus Ebeling ]
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Wann wird sich endlich herumsprechen, daß Dialoge in einer Dialogoper dazugehören? Auch bei dieser Einspielung meinte man wieder einmal darauf verzichten zu können. Das ist um so mehr zu bedauern, als es sich hier ansonsten um eine gelungene Aufnahme handelt. Dirigat, Orchester-, Chor- und Soltistenleitungen, alles fügt sich zu einer stimmigen Interpretation.
[ Michael Laricchia • 10.05.06 ]
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Schon das Cover der Erato-Ausgabe von »La Périchole« macht neugierig. Man zieht den roten Vorhang auf und befindet sich in einer wunderbar schmissigen und turbulenten Vorstellung von Offennbachs mitreißender »La Périchole«. Alain Vanzos Piquillo bleibt in Erinnerung, er singt einen herrlich strahlenden Tenor und harmoniert ausgezeichnet mit seiner Partnerin Régine Crespin, die sich ebenfalls tadellos präsentiert. Erwähnt sei auch das zwar kurze, aber sehr köstliche Duett der beiden Notare. Von Chor, Orchester und Solisten bekommt man ganz locker und ungezwungen hervorragende Musik aufgetischt, die noch viel mehr Lust auf Offenbachs herrliche Melodien macht. Hier hat man eine klangschöne Aufnahme, die ohne Zweifel weiterzuempfehlen ist.
[ Angela Herrmann • 25.05.06 ]
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Gute Einspielung. Sehr gute Sänger. Adäquates Dirigat. Ohne Dialoge. Zufriedenstellende Tonqualität.
[ Johann • 27.03.07 ]
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