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LP (His Masters Voice) |
CD (EMI) |
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Aufnahme: Auszüge in englischer Sprache Produktion: His Masters Voice - 1961 1 LP / 2 CD - stereo Katalog-Nr.: LP (His Masters Voice): CSD 1378 CD (EMI): 7243 5 75999 2 4 |
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Anmerkungen:
Spielzeit: Ouvertüre & 1. Akt [13'45"] • 2. Akt [11'45"] • 3. Akt [13'00"] • 4. Akt [03'15"] • 5. Akt [08'45"] Folgende Nummern finden sich - natürlich in englischer Sprache - in der Auswahl dieser Aufnahme:
* Der hier eingespielten Ouvertüre liegt eine Fassung von Alexander Faris zugrunde. Zusätzlich findet sich auf der CD-Ausgabe: Ebenfalls unter dem Dirigat von Alexander Faris entstand:Die letztgenannte Produktion ist gemeinsam mit der vorliegenden Aufnahme ebenfalls in der CD-Edition enthalten. |
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Kommentare: Mit der Ouvertüre zu dieser großartigen Einspielung beginnen für den Hörer rund 50 Minuten geistreicher Unterhaltung, Musiker und Sänger liefern ein »Parisian Life« wie es französischer nicht sein könnte. Alexander Faris wirbelt unaufhaltbar durch die Partitur, der er eine selbst komponierte Ouvertüre voranstellte, an der selbst Offenbach persönlich seine Freude gehabt haben dürfte. Es wäre sicher dem Ensemble der Sadler's Wells Opera gegenüber nicht gerecht, einzelne Sänger und ihre Leistungen herauszugreifen, denn zum einen schlagen sich alle Protagonisten hervorragend und zum zweiten macht gerade die Ensembleleistung diese Produktion zu einem Filetstück unter all den »Vies Parisiennes«. Mag man auch hier und da Abstriche machen müssen (so etwa bei Gabrielles deutschem (!) Text in der Tyrolienne des 2. Finales oder der nicht immer stimmlich ganz präsenten "Baroness" Anna Pollak), so fallen diese Kleinigkeiten angesichts der ansonsten tadellosen Einspielung nicht ins Gewicht. Der englische Text aus der Feder von Geoffrey Dunn tut das Übrige und bietet einen Sprachwitz, den deutsche Übersetzungen leider so gut wie nie erreichten. Das Cover hätte (wie so oft bei englischen Produktionen) auch aus einem Musical wie »Alice im Wunderland« oder ähnlichem stammen können, sollte den Interessierten aber nicht vom Kauf abhalten. Die CD-Ausgabe bekam ohnehin ein neues Gesicht und erschien - wie es treffender nicht sein könnte - in der Serie "classics for pleasure".
[ Marcus Ebeling ]
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Alexander Faris dirigiert diesen englischsprachigen Querschnitt angenehm zügig, allerdings nicht sonderlich flexibel. Kunstvolle Ritardandi oder überraschende dynamische Wechsel sucht man hier vergebens. Das Sängerensemble erfüllt seine Aufgaben durchweg tadellos. Die englische Übersetzung scheint Geoffrey Dunn hier etwas besser gelungen zu sein als im Falle des »Orpheus« unter Faris.
[ Michael Laricchia • 19.11.2006 ]
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