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LP (Pathé, 1953) |
LP (Pathé, 195?) |
LP (Pathé, 196?) |
LP (Pathé, 1972) |
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LP (Pathé, 1979) |
LP (EMI) |
CD (EMI) |
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Aufnahme: Auszüge in französischer Sprache Produktion: Pathé - 1953 1 LP / 2 CD - mono Katalog-Nr.: LP (Pathé, 1953): 33 DTX 128 LP (Pathé, 195?): DTX 30 139 LP (Pathé, 196?): DTX 30 139 LP (Pathé, 1972): 2 C 051 10851 LP (Pathé, 1979): 2 C 057 10851 LP (EMI): 2 C 151 52720/5 CD (EMI): 0777 7 67515 2 8 |
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Anmerkungen:
Spielzeit: Ouvertüre & 1. Akt [10'00"] • 2. Akt [15'30"] • 3. Akt [12'15"] • 4. Akt [04'45"] Folgende Nummern finden sich in der Auswahl dieser Aufnahme:
Das Cover der LP-Erstausgabe besteht aus zwei Teilen: einer festen Hülle aus Pappe und einem motivisch bedrucktem Blatt, welches um die Hülle gelegt wird. In dem Coffret "Offenbach - Six Opérettes" finden sich zusätzlich Auszüge aus:
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Kommentare: Wie die beiden anderen Pathé-Produktionen unter Jules Gressier liefert auch diese Mono-Einspielung sowohl auf der instrumentalen als auch auf der vokalen Seite durchweg hörenswerte Interpretationen. Gressiers Tempi sind fast unfranzösisch ruhig, aber gleichwohl immer akzentuiert und passend. Die Aufnahme wirkt, als sei sie mit einem Augenzwinkern des Dirigenten entstanden. Die Auftritte in »La Vie Parisienne« provozieren fast Doppelbesetzungen, da viele Personen sich nie begegnen. So bedachte man Willy Clement auch hier gleich mit drei Rollen, wobei er die beiden größeren (den Brasilianer und den Schuster Frick) charmant meistert. Dabei steht ihm Nadine Renaux zur Seite, die mit ihrer weichen Stimme die nicht gerade einfache Partie der Gabrielle tadellos abliefert. Métella gönnte man leider nur die Brief-Arie des zweiten Aktes - wie schön wäre es gewesen, Deva Dassy auch das Pariser Nachtleben durch das Mitternachts-Rondo beschreiben zu hören. Auch über die Interpretation des Raoul de Gardefeu lässt sich nur wenig sagen. Denn neben dessen Auftritten in den Finali bleibt Michel Hamel nur die Chance, sich im Terzett des ersten Aktes zu profilieren - was ihm allerdings auch gelingt. Nun, die damalige Preßtechnik setzte der Spieldauer einer LP deutliche Grenzen und so fielen einige Stücke den hier komplett enthaltenen Finali zum Opfer. Verpackt in ein nostalgisch gestaltetes Cover bietet diese Produktion einen bis heute ungetrübten Eindruck, welcher Charme und welcher Witz diesem Werk Offenbachs zu entlocken ist.
[ Marcus Ebeling ]
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