La Vie Parisienne

Version von 1873

Dirigent: Jules Gressier



LP (Pathé, 1953)


LP (Pathé, 195?)


LP (Pathé, 196?)


LP (Pathé, 1972)



LP (Pathé, 1979)


LP (EMI)


CD (EMI)



Mitwirkende:

Raoul de Gardefeu Michel Hamel
Gabrielle Nadine Renaux
Métella Deva Dassy
le Baron Michel Roux
la Baronne Lina Dachary
der Brasilianer Willy Clément
Frick Willy Clément
Pauline Liliane Berton
Prosper Willy Clément

Choeurs Raymond Saint-Paul
Leitung: (keine Angabe)

Orchestre de l'Association
des Concerts Lamoureux
Dirigent: Jules Gressier
Aufnahme:
Auszüge
in französischer Sprache

Produktion:
Pathé - 1953
1 LP / 2 CD - mono

Katalog-Nr.:
LP (Pathé, 1953): 33 DTX 128
LP (Pathé, 195?): DTX 30 139
LP (Pathé, 196?): DTX 30 139
LP (Pathé, 1972): 2 C 051 10851

LP (Pathé, 1979): 2 C 057 10851
LP (EMI): 2 C 151 52720/5
CD (EMI): 0777 7 67515 2 8



Anmerkungen:

Spielzeit: Ouvertüre & 1. Akt [10'00"] • 2. Akt [15'30"] • 3. Akt [12'15"] • 4. Akt [04'45"]

Folgende Nummern finden sich in der Auswahl dieser Aufnahme:
  • Ouvertüre - Auszug
  • »Jamais, foi de cicérone« (Raoul de Gardefeu)
  • Finale 1. Akt: »À Paris, nous arrivons en masse« (Chor)
  • »Entrez, entrez, jeune fille à l'oeil bleu« (Frick)
  • »Dans cette ville toute pleine« (le Baron)
  • »Vous souvient-il, ma belle« (Métella)
  • Finale 2. Akt: »Nous entrons dans cette demeure« (Chor)
  • »L'amour, c'est une échelle immense« (Pauline)
  • »Votre habit a craqué dans le dos« (le Baron)
  • Finale 3. Akt: »Soupons, soupons, c'est le moment!« (Chor)
  • »En avant les jeunes femmes« (Chor)
  • »Hier à midi« (Gabrielle)
  • Finale 4. Akt: »Par nos chansons et par nos cris« (Gabrielle)

Das Cover der LP-Erstausgabe besteht aus zwei Teilen: einer festen Hülle aus Pappe und einem motivisch bedrucktem Blatt, welches um die Hülle gelegt wird.

In dem Coffret "Offenbach - Six Opérettes" finden sich zusätzlich Auszüge aus: Die CD-Ausgabe enthält zusätzlich: Ebenfalls unter dem Dirigat von Jules Gressier entstanden:


Kommentare:


Wie die beiden anderen Pathé-Produktionen unter Jules Gressier liefert auch diese Mono-Einspielung sowohl auf der instrumentalen als auch auf der vokalen Seite durchweg hörenswerte Interpretationen. Gressiers Tempi sind fast unfranzösisch ruhig, aber gleichwohl immer akzentuiert und passend. Die Aufnahme wirkt, als sei sie mit einem Augenzwinkern des Dirigenten entstanden.

Die Auftritte in »La Vie Parisienne« provozieren fast Doppelbesetzungen, da viele Personen sich nie begegnen. So bedachte man Willy Clement auch hier gleich mit drei Rollen, wobei er die beiden größeren (den Brasilianer und den Schuster Frick) charmant meistert. Dabei steht ihm Nadine Renaux zur Seite, die mit ihrer weichen Stimme die nicht gerade einfache Partie der Gabrielle tadellos abliefert. Métella gönnte man leider nur die Brief-Arie des zweiten Aktes - wie schön wäre es gewesen, Deva Dassy auch das Pariser Nachtleben durch das Mitternachts-Rondo beschreiben zu hören. Auch über die Interpretation des Raoul de Gardefeu lässt sich nur wenig sagen. Denn neben dessen Auftritten in den Finali bleibt Michel Hamel nur die Chance, sich im Terzett des ersten Aktes zu profilieren - was ihm allerdings auch gelingt. Nun, die damalige Preßtechnik setzte der Spieldauer einer LP deutliche Grenzen und so fielen einige Stücke den hier komplett enthaltenen Finali zum Opfer.

Verpackt in ein nostalgisch gestaltetes Cover bietet diese Produktion einen bis heute ungetrübten Eindruck, welcher Charme und welcher Witz diesem Werk Offenbachs zu entlocken ist.

[ Marcus Ebeling ]





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 • © September 2004 •